KOSMOS STADT

Die Aufnahmen urbaner Fragmente machen sichtbar, was hinter dem einfachen Abbild liegt. Sie dringen in die Tiefe unserer Wahrnehmung und bilden damit den Kontext zur alltäglichen Realität.

Die Betrachtung der Fragmente generiert Gefühle, die in den Bildaussagen verborgen sind. Die städtische Umwelt wird dadurch für den Betrachter in einer neuen tieferen Dimension erschlossen.

Fokussiert werden Zeichen unserer Zeit, das scheinbar Unwesentliche, das Zufällige, das Amorphe und Vergängliche.

Die Darstellungen befassen sich ausschließlich mit dem urbanen Kontext, Personen tauchen nur gelegentlich schemenhaft und entpersonifiziert auf.

Die Motive – seien es natürliche oder künstliche Strukturen, Lichtspiele, Farbspuren, Spiegelungen, Bilder oder Zeichen – werden weitgehend ihrer ursprünglichen Bedeutung enthoben.

Durch Blickpunkt, Ausschnitt, Lichteffekt oder Überlagerung entstehen unerwartet hintergründige Bildaussagen:

  • Sie verdeutlichen Vergänglichkeit von Natur und Technik
  • Sie reflektieren den Zeitgeist und die gesellschaftlichen Strömungen
  • Sie offenbaren eine eigene Ästhetik
  • Sie assoziieren unterschiedliche Emotionen wie Trauer, Schmerz, Angst, Einsamkeit oder Freude
  • Sie poetisieren die Realität
  • Sie generieren vielfältige Interpretationen.

Es handelt sich immer um Aufnahmen realer Situationen, Inszenierungen finden nicht statt. Häufig wird das Mittel der Bildüberlagerung eingesetzt.

Bis April 2011 analoge Arbeiten (Dias), danach ausschließlich digitale Fotografie